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Natur in Kuba

Obwohl die natürlichen Merkmale und Besonderheiten von Kuba nicht so stark mit dem Bild von Kuba verbunden sind, wie es z.B. seine Kultur oder geschichtspolitische Entwicklung ist, so sind sie doch äußerst interessant.

Kuba, die größte Antilleninsel, ist ein vorwiegend flaches Land, mit hügeligem Bergland und drei hauptsächlichen Gebirgsketten im Südosten der Insel. Außer wunderschönen weißsandigen Stränden kann man an seinen Küsten entlang Sümpfe und Mangrovenwälder beobachten.

Ein Großteil der anbaufähigen Flächen in Kuba (dreiviertel des kubanischen Gebiets entspricht fruchtbaren Böden) befinden sich in der Nähe der Häfen, was den Transport der landwirtschaftlichen Erzeugnisse für den Export erleichtert. Kuba ist das einzige Land der Karibik, das diesen Vorteil bietet.

Vom Standpunkt der biologischen Vielfalt aus gesehen sucht die Insel auch ihresgleichen in der Region. Kuba verfügt über 15 500 Tierarten (einschließlich solche seltene Kreaturen wie den Kleinstkolibri Zunzun und den kleinsten Frosch der Welt), sowie über mehr als 6300 Pflanzenarten. Über die Hälfte derselben sind endemisch von Kuba, dh. es gibt sie nirgendwo sonst auf der Welt.

Der Grund dafür ist so interessant, wie die Tatsache selbst: Vor Millionen Jahren lag Kuba nicht in der Karibik, sondern im Pazifischen Ozean. Durch die tektonischen Bewegungen wurde die Insel nach und nach auf ihren jetzigen geographischen Standort geschoben, und jene Verschiebung entsprach einer Art vieltausendjähriger Reise zur Sammlung von Spezies: in dem Maße, wie die Insel ihre Lage veränderte, erhielt sie auf die verschiedenste Art und Weise, sogar durch Landverbindungen, die seit langer Zeit verschwunden sind, eine breitgefächerte Artenvielfalt.

In diesem Sinne könnte man behaupten, dass das US-amerikanische Embargo und seine Reise- und Tourismus-Einschränkungen, sowie die relative Isolierung von Kuba in den letzten Jahren, eine positive Seite haben: dadurch dass der Stress von voluminösen Touristenströmen erspart geblieben ist, kann Kuba heute üppige natürliche Gebiete mit einem ausgezeichneten Konservierungsgrad aufweisen, einschließlich knapp 850 Kilometer Korallenriffe, in denen fast 6 500 Arten von Fischen, Schalentieren, Meeres-Schwämmen und Weichtieren ihr Habitat haben, ideale Orte zum Tauchen.

Kuba ist ebenfalls ideal zur Erkundung, da es weder giftige Arten noch große Raubtiere gibt.